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#1 |
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Moderator
Registriert seit: 12.01.09
Ort: Dresden
Alter: 40
Beiträge: 524
Renommee-Modifikator: 918 ![]() |
Hi Foris,
das unten eingestellte Zitat habe ich aus einem Beitrag von sam herauskopiert, da ich glaube in einem neuen Thema dies mal ausführlich zu diskutieren. Zitat sam: Andererseits hat die Mitwirkungspflicht auch klare Grenzen die der Versicherte für sich in Anspruch nehmen kann und darf. Ärztlichen oder psychologischen Untersuchungsmaßnahmen soll sich der Beteiligte nur soweit unterziehen, als dies für die Entscheidung über die Leistung erforderlich ist. Behandlungen und Untersuchungen, bei denen * Schaden für Leben oder Gesundheit, * erhebliche Schmerzen , * einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit haben, können abgelehnt werden. Die Mitwirkungspflichten bestehen dann nicht, wenn die Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Leistung steht oder deren Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann. Und das ist der Punkt wo endet und beginnt das angemessene Verhältnis für dich. Das kann ich nicht beurteilen. Mal sehen was die anderen dazu noch meinen. -------------------------------------------------------------------- Wieviel Schmerzen habt Ihr ertragen müssen ? Wieviel Schmerz würdet Ihr ertragen ? Wo ist bei euch die Grenze zwischen Einsatz eurer Gesundheit und Bemessung eines MdE- Wertes oder GdS ?
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Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen. (Chinesisches Sprichwort) |
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#2 |
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Admin
Registriert seit: 19.01.08
Ort: Am Rande des Wahnsinns
Alter: 51
Beiträge: 342
Renommee-Modifikator: 703 ![]() |
Hi Dani,
ich komme mal gleich mit Fragen dazu. Wer legt fest, wann etwas "angemessen" ist? Was beinhaltet "aus einem wichtigen Grund"? Welche Möglichkeiten hat der Patient, sich auf etwaige rechtsverbindliche Aussagen/Urteile zu berufen, egal, ob nun verweigert, oder zugestimmt werden soll? Gruß Opa
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Sollte ich vergessen haben, jemanden auf den Schlips zu treten, so bitte ich um Verzeihung! Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. (Konrad Adenauer) |
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#3 |
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Moderator
...hat dieses Thema eröffnet!
Registriert seit: 12.01.09
Ort: Dresden
Alter: 40
Beiträge: 524
Renommee-Modifikator: 918 ![]() |
Hi Opa,
das sind alles Fragen, die Du für dich selbst beantworten mußt. Diese Entscheidung nimmt dir keiner ab. Was bist Du bereit zu tun / über Dich ergehen zu lassen. Es ist eine Grundsatzfrage. sam hat ja geschrieben und richtig dargestellt.
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Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen. (Chinesisches Sprichwort) Geändert von Dani 1404 (10.06. 2010 um 20:50 Uhr) Grund: Ergänzung |
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#4 |
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Aktiver Benutzer
Registriert seit: 22.03.09
Ort: Grünwald
Alter: 54
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Moin!Moin!
Meine neurologische Untersuchung beim Gutachter verlief sehr schmerzhaft. Da vom Duschen, über´s Eincremen bis zum Schuh anziehen bei mir alles mit Schmerzen verbunden ist, habe ich dementsprechend nichts anderes erwartet. Die Messungen waren schon wichtig, weil nicht nur die BG, sondern auch ich wissen wollte, wie ausgeprägt die Nervenschäden sind. Eine erneute Allergietestung auf Stoffe, die bereits positiv getestet wurden, würden ich aus Sicherheitsgründen ablehnen. Herzliche Grüße Lisa |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 13.01.10
Ort: noch nicht ganz hoffnungslos verloren
Beiträge: 62
Renommee-Modifikator: 52 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Wieviel Schmerzen habt Ihr ertragen müssen ?
Wieviel Schmerz würdet Ihr ertragen ? Wo ist bei euch die Grenze zwischen Einsatz eurer Gesundheit und Bemessung eines MdE- Wertes oder GdS ? Für mich spielen verschiedene Faktoren bei deinen Fragen eine nicht unerhebliche Rolle. Zum einen ist Schmerz eine Gefühl das jeder von uns anderst wahr nimmt. Der Psychische Druck ist bei mir das Größte Problem. +40 Jahre und man weiß nicht wie es weiter gehen soll, unsere Verpflichtungen bleiben konstant nicht jedoch unsere Bezüge die wir Verunfallten erhalten. Dazu kommt natürlich die Gesundheitlichen Probleme, wenn auch viele meinen das ne Allergie nicht so tragisch ist. Ich für meinen Teil weiß das ich mitlerweile Probleme habe wenn ich nur mit Wasser in Kontakt gerate "über einen Längeren Zeitraum" dann entzünden sich meine Hände und die dazugehöhrenden Schmerzen kommen dann schon von alleine. Zur MDE kann ich nur für meinen Teil Sprechen und sagen das ich der Meinung bin das mir diese Entschädigunhg zusteht, denn ich habe nur meine Arbeitskraft meinem Arbeitgeber zur Vervügung gestellt doch nicht mein Leben bzw meine Lebensqualität. Daher würde ich alles mir mögliche dafür tun diesen Ausgleich zu erhalten. Gruß Strolchie |
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#6 |
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Aktiver Benutzer
Registriert seit: 22.03.09
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Beiträge: 408
Renommee-Modifikator: 908 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Hi Strolchie,
ich bin der Meinung, dass eine Allergie durchaus eine schwere Erkrankung darstellt. Abgesehen von den lästigen Symptomen, besteht schließlich auch die Gefahr einen allergischen Schock zu erleiden. Wenn eine beruflichbedingte Allergie auftritt, ist das für den Betreffenden ohnehin eine schwierige Situation. Z.B. Cortisongabe ist keine Dauerlösung........... ![]() Lisa |
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#7 |
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Moderator
...hat dieses Thema eröffnet!
Registriert seit: 12.01.09
Ort: Dresden
Alter: 40
Beiträge: 524
Renommee-Modifikator: 918 ![]() |
Nun
schreibt natürlich auch dazu, obwohl ich weis, dass ich erstmal bestimmt die Hälfte vergesse. sam, Deine Antwort hat eine Frage aufgeworfen, die fast jeder Forie hier für sich zu beantworten hatte oder noch hat. Die Ausgangslagen sind natürlich immer unterschiedlich. mußte zu einem neurologischem Gutachten.Ich wußte natürlich nicht, was mich dort erwarten wird, zumindest nicht im Genauen. Nun neurologisch hat ja was mit Nerven zu tun, und da Nerven nun mal Stromimpulse leiten, ..... ![]() Also war die Begutachtung mit Strommessungen verbunden. Und meine Begutachtung war so ausgelegt: rechte Körperhälfte im Vergleich zur linken Körperhälfte. - Wenn dann Messsonden (6 Stück) in Deine Kopfhaut gesteckt werden und jeder Picks klingt, als ob eine Tomate zerplatzt - und dies nochmals für die zweite Körperhälfte von Nöten ist - dann ein Gerät kommt (sieht aus wie ein Metalldetektor) und Du Stromschläge auf die Schläfen bekommst - danach noch auch die Wirbelsäule. ist dies im Augenblick zwar schmerzhaft, aber ich kenne jeden Schritt der Begutachtung heute noch. ![]() Und ich kann es glaube ich nicht mehr vergessen. Strolchie: Den Existensdruck kenne ich ganz genau. Ich habe mir den Arsch aufgerissen, um nicht als Bittsteller dazustehen, sondern als Antragsteller mit Kenntnissen. Und ich habe viel gelernt und lernen müssen. Auch habe ich im Internet Hilfe gesucht - ich verschweige nicht, damals in einem anderen Forum und nun, da ich meinen Weg erledigt habe, helfe ich anderen, die nicht so bewandert sind in den Strukturen der BG usw. Und um meine gestellten Fragen zu beantworten: Rückblickend würde ich es genauso wieder tun bzw. ertragen müssen. Nur heute weis ich, es hat sich für mich ausgezahlt; - nicht nachzugeben - Wiedersprüche zu erheben - und bis an das gesundheitliche Limit zu gehen - und Fragen zu stellen
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Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen. (Chinesisches Sprichwort) |
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#8 |
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Moderatorin
Registriert seit: 19.01.08
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Renommee-Modifikator: 911 ![]() |
,..allgemein kann keiner diese Fragen beantworten. Sondern nur sehr individuell und jeder für sich selbst. Jeder von uns ist anders gestrickt, hat eine andere Ausgangsbasis zu, in der eigenen Situation und auch die Motivation zu den Dingen, - die kommen. Wie viel Schmerzen habt Ihr ertragen müssen ? Viel zu viele und ein Ende wird es nicht geben zu keinem Zeitpunkt in der Zukunft, auch wenn die Gegenseite diese Auffassung nicht teilt. Doch Sie wird dazu ihren Teil in der Eigenverantwortung übernehmen müssen zum SGB VII § 8 Arbeitsunfall. Wie viel Schmerz würdet Ihr ertragen ? Hier ist die Fragestellung falsch; Ich werde gezwungen auf Grund eines Ereignisses aus dem Arbeitsleben - Unfall -, mit dem Schmerz zu leben psychisch wie physisch und komme so, viel zu oft an meine Schmerzgrenze die den normalen Bereich bei weitem übersteigt. Von daher hebt sich die Fragestellung zum wie viel Schmerz durch die langfristig, bestehende, erworbene GdS auf. Wo ist bei euch die Grenze zwischen Einsatz eurer Gesundheit und Bemessung eines MdE- Wertes oder GdS ? Die Grenze / Grenzen haben sich für mich ganz persönlich bereits vor sehr langer Zeit aufgehoben, da im Umkehrschluss der Einsatz - die Gesundheit - fehlt, nicht mehr vorhanden ist. Die Bemessung der MdE / GdS bezieht sich dann nicht mehr auf - die Gesundheit -, sondern auf die erworbene GdS und erst dann auf den sich daraus ergebenen MdE - Wert. Da dieser Wert unter 3 liegt zum Maßstab - Gesundheit, fehlt durch das Ereignis, der Gesellschaftlicher Stellenwert / zu den Anforderungen, etc. in der Summe= 0. Und so mit werde ich ein dauernder, steigender nicht kontrollierbarer Kostenfaktor sein und bleiben, für beide Seiten in der Zukunft. Die unendliche Geschichte will man wohl neu schreiben. Nur ohne mich,.. Lg sam
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Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. - E. Kästner - |
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| Diskussion - Schmerzgrenzen, Schmerzgrenze |
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